Ein Abend mit Texten unserer Autorin Barbara Pinheiro – oft skurril, meistens tiefsinnig, immer überraschend.
Wunderbare Beispiele ihrer Arbeit gibt es auch voher schon in unserem eigenleben.jetzt Magazin .
Ein Abend mit Texten unserer Autorin Barbara Pinheiro – oft skurril, meistens tiefsinnig, immer überraschend.
Wunderbare Beispiele ihrer Arbeit gibt es auch voher schon in unserem eigenleben.jetzt Magazin .
»Der Mechaniker« ist ein Text des Autors und ehemaligen Pädagogik-Professors Christian Callo. Er hat viele tolle Texte und Reiseberichte veröffentlicht, auch in unserem Online-Magazin eigenleben.jetzt ›. Leider konnte Callo an diesem Abend nicht dabei sein. Es hätte ihm sicher gefallen, wie sich Peter Thalheim in den Mechaniker Erwin verwandelte und den lustigen, nachdenklichen und zornigen Monolog vortrug: Automechaniker Erwin ist ein Bastler und Schrauber vom alten Schlag, der seinen Beruf liebt, aber mit moderner Elektronik nichts am Hut hat. Er lässt sich nicht unterkriegen und zieht am Ende dorthin, wo er noch gebraucht wird.

Der Applaus des Publikums galt dem Text von Christian Callo und der Performance des Peter Thalheim. In der Pause erstanden die Gäste köstliches Essen und Getränke. Und es gab es ein großes Hallo. Viele, die sich lange nicht gesehen hatten, waren an diesem Abend ins Café eigenleben gekommen, auch ehemalige Schüler*innen der Gymnasien Käthe-Kollwitz und Lion-Feuchtwanger, an denen Thalheim Deutsch, Geografie, Ethik, Pädagogik und Philosophie unterrichtet hatte.
Im zweiten Teil des Abends trug das Allround-Genie dann seine eigenen Texte vor. Die beiden ersten hatte er schon vor Jahrzehnten verfasst, aber sie klangen wie extra fürs Café eigenleben geschrieben. In »Oid und jung« und dem Gedicht über eine alte Dame mit Hund geht es darum, dass es junge Alte und alte Junge gibt und Alt und Jung gemeinsam weniger einsam wären. Das Gedicht »Oid und jung« wurde schon vor einiger Zeit unserem Online-Magazin eigenleben.jetzt › veröffentlicht:
Die Themen Einsamkeit und Ungerechtigkeit tauchen in Thalheims Gedichten immer wieder auf. Aber auch Sinnliches, wie zum Beispiel das genüssliche Herumbohren mit dem großen Zeh in einer Drecklacke, das ihm als Bub im Gärtnerviertel in Trudering so viel Spaß gemacht hat. In einem anderen Gedicht mit dem Titel „Schtrumpfsoggad“ geht es darum, wie es einer genießt, in Socken herumzulaufen, er dann aber nach Haar eingeliefert wird, weil man das in der Öffentlichkeit nicht macht. Thalheim zieht die Worte genussvoll auseinander, ist leise, wird laut und weint fast vor Verzweiflung: Eine mitreißende Performance.

Die Gedichte von Peter Thalheim finden sich in den gedruckten Bänden »Weissblau mecht i bleim. Viechereien aus´m anderen Bayern«, »Schtrumpfsoggad: Fast naggade Tatsachn aus München« und »Unbandiges: Mundartiges und Unartiges aus München«. Die Büchlein sind allesamt vergriffen, aber online gebraucht zu kaufen.
Das Café eigenleben und seine Gäste gefallen dem Autor so gut, dass er uns versprochen hat, bald zu einer Mundart-Lesung mit Musik wieder zu kommen. Lieber Peter, wir können es kaum erwarten!
Die Suche nach dem Glück ist ein wichtiger Bestandteil der Zauber-und Volksmärchen.
Märchen erzählen von der Suchwanderung nach einem gelingenden und glücklichen Leben.
Dem Glück, und was jede/r darunter versteht, wollen wir uns an diesem Abend nähern.
Die Märchenerzählerin Mirjam Steiner erzählt frei und wortgetreu ein Märchen der Brüder Grimm.
Es bleibt viel Raum im Raum für eigenleben für Gespräch und Austausch über dieses so vielschichtige Thema bei einem Glas Wein und gutem Essen.
Was für Essen? Natürlich eines, das glücklich macht: Nudeln mit Soße! Besser: Spaghetti mit feinem Sugo aus Bio-Rinderhack oder Bio-Tofu nach Wunsch, dazu frisch geriebener Parmesan.
Die Pasta kostet 12 Euro (zahlbar vor Ort), damit ist dein Platz im Nebenraum gebucht. Die Veranstalterin Mirjam Steiner freut sich über ein Trinkgeld für ein Glas Wein und die Glückspasta.
Meldet Euch bitte an über den eigenleben.Club ›› oder persönlich im Café eigenleben.
Text und Lesung: Gabriele Schleuning
Musik: Duo Vadana: Rich Laughlin (Trompete), Thomas Bogenberger (E-Bass)
Die Psychiaterin Dr. Gabriele Schleuning ›› lädt ein zu einer Reise, auf der die Begegnungen mit dem psychiatrisch etikettierten Wahnsinn genauso dazugehören wie die Begegnungen mit Strömungen und Erscheinungsformen von Kunst, die provoziert.
Mit einem breiten Klangspektrum und in der ungewöhnlichen Besetzung von E-Bass und Trompete begleitet das Duo Vadana die verschlungenen Pfade dieser immer wieder überraschenden und irritierenden Reise.
Ab 18 Uhr ist die Bar geöffnet, es gibt Bier, Wein und leckere Snacks. Das Café eigenleben ist dankbar für zahlreiche Bestellungen.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne genommen. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung hier ››.
Letzten Freitag, am 22. April 22, fand im Café eigenleben die erste einer Reihe von geplanten Lesungen statt. Gelesen hat Hanns Christian Müller ›› , bekannt und beliebt als Autor, Regisseur, Musiker, Schauspieler, Theaterintendant und und und …
Wer seinen Namen hört, dem fallen sofort auch Namen ein wie Gisela Schneeberger oder Gerhard Polt, mit denen Hanns Christian Müller seit den 70er Jahren zusammengearbeitet hat. Die Fernsehserie »Fast wia im richtigen Leben« zum Beispiel, die Müller gemeinsam mit Gerhard Polt entwickelt hat, kennt jeder und hat ihm viele Fans beschert.
Und die sind dann auch zahlreich zu seiner Lesung erschienen.

Die Texte, die Müller aus seinem neuen Buch »Sonne für alle« für die Lesung ausgewählt hatte, erzählen davon, wie es war, im München der Nachkriegszeit aufzuwachsen. Damals, in den 60er und 70er Jahren, war München eine Stadt, in der man Erich Kästner, Friedrich Hollaender, Gert Fröbe und Loriot beim Weißwurstessen treffen konnte.
Es gab die verschiedensten Menschen und Milieus in dieser Stadt, es gab die 68er-Bewegung, Hippies und die Anfänge der Rockmusik.

Aus dieser ereignisreichen Zeit las Müller kleine Episoden aus seinem persönlichen Leben und wie es zum Beispiel zur Zusammenarbeit mit Schneeberger und Polt gekommen ist.
Andere Texte handelten von der Freundschaft zu den Toten Hosen und den Begegnungen mit berühmten oder auch merkwürdigen Menschen, die den Autor im Lauf seines Lebens inspiriert haben.
Mit dabei war der Liedermacher und Volkssänger Georg Spindler ››, auch Schorsch oder »DaDing« genannt, der mit seinen mit launigen Gesangseinlagen, die voller Witz und hintergründiger Wortspiele den Alltag des Bayerischen Landvolks aufs Korn nehmen, die einzelnen Texte der Lesung – mit und ohne Müllers Begleitung auf der Gitarre – voneinander trennte.

Es war ein Abend voll Charme und Heiterkeit, der den Gästen in der familiären Gemütlichkeit des Café eigenleben fröhliche Unterhaltung in diesen eher traurigen Zeiten schenkte.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten in der Pause kleine, feine Snacks aus der eigenleben-Küche und natürlich Getränke aller Art.
Nach der Pause gab der Autor noch kurze Einblicke in den zweiten Band seines Werks, auf dessen Erscheinen man sich bereits freuen kann.
So brachte der Abend die im Buchtitel angekündigte Sonne ins Gemüt der Zuhörer, und gegen 22 Uhr gingen die Gäste heiter und zufrieden nach Hause.
Dabeisein: https://meet.ffmuc.net/leseecke
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